Nachdem wir mit unserem Superbus endlich angekommen sind, wurden wir von den Iguazu-Fällen der etwas anderen Art überrascht.
Ein Gewittersturm wie diesen haben wir bis dato beide noch nicht erlebt. Ganze sechs Stunden hat das Gewitter über Iguazu gestürmt und der Strom ist auch noch ausgefallen (die brauchen dringend ein paar MTU Aggregate). Besonders ärgerlich ist, dass die letzen fünf Wochen in Iguazu nur die Sonne geschienen hat.
Am heutigen Tag hat sich das Gewitter als Glücksfall erwiesen. Anstelle von drückender, schwüler Hitze sind wir bei leichtem Nieselregen und angenehmen 25 Grad durch den Argentinischen Nationalpark gewandert. Wegen des leichten Regens hatten wir den Nationalpark auch fast für uns alleine. Die Wasserfälle von Iguazu sind wirklich einmalig, über mehrere Kilometer Länge bricht sich das Wasser in Kaskaden in die Tiefe. Besonders beeindruckend ist der Teufelsschlund, in den man von der Argentinischen Seite schauen kann. Das Wasser zu beobachten, wie es in die Tiefe fällt und das Geräusch, das dabei entsteht sind unbeschreiblich.
Freitag, 14. Dezember 2012
Buenos Aires - La Boca & Caminito
Vor unserem Abschied aus Buneos Aires sind wir noch in das Stadtviertel La Boca gefahren. Das hatten wir beim letzten Besuch hier nicht geschafft und wollten es dieses Mal nachholen. Die Straßen um das Caminito sind voller bunter Häuser, Tangotänzer und Musiker. Ausserdem ist La Boca das Heimatviertel von Argentinens berühmtesten Sohn, Diego Maradonna.
Nach unserem Besuch sind wir dann vom Busterminal aufgebrochen nach Iguazu. Leider haben es die Busfahrer geschafft, auf der 17 std. Strecke noch 7 Stunden Verspätung mitzunehmen. Das hieß für mich und Saskia eine unfreiwillige 24 Stunden Diät und über den Zustand der einzigen Toilette will ich mich hier gar nicht auslassen :-)
Nach unserem Besuch sind wir dann vom Busterminal aufgebrochen nach Iguazu. Leider haben es die Busfahrer geschafft, auf der 17 std. Strecke noch 7 Stunden Verspätung mitzunehmen. Das hieß für mich und Saskia eine unfreiwillige 24 Stunden Diät und über den Zustand der einzigen Toilette will ich mich hier gar nicht auslassen :-)
Montag, 10. Dezember 2012
Colonia in Uruguay
Von Buenos Aires gehen Schnellfähren (Ich habe nicht gefragt ob mit MTU Motoren) nach Colonia in Uruguay. Was liegt also näher um im Rahmen eines Tagesausflugs noch einen weiteren Stempel im Pass zu bekommen und nebenbei ein Weltkulturerbe zu besuchen. Wir sind heute morgen also um 6 Uhr aufgestanden um die Ausreiseprozedur über uns ergehen zu lassen und die 40 km über den Rio de la Plata mit einem Katamaran in Angriff zu nehmen.
Colonia ist eine wunderschöne spanisch/portugisische Kolonie Stadt mit wunderschönene bunten Häusern und Kopfsteinpflastern in der wir den Tag verbracht haben. Abends sind am Horizont dann dunkle Wolken aufgetaucht und wir sind schleunigst wieder Richtung BA aufgebrochen.
Leider etwas zu spät, so dass wir auf der Fähre von einem riesigen Gewittersturm erwischt wurden. Über meine Hochseetauglichkeit habe ich mich bereits ausgelassen, ich bin immer noch Stolz, dass ich keine Tüte gebraucht habe. Trotzdem kann ich auf das Gefühl verzichten, wenn die Fähre über Wellenkämme springt und dabei von einer Seite zur Anderen geschleudert wird.
Anm. für meine MTU Kollegen: Transientenfähigkeit von Motoren habe ich technisc zhwar schob vorher begriffen, aber wofür man sie gebrauchen kann, weiß ich erst seit heute.
Das war jetzt mittelfristig aber das letzte mal, dass ich mich freiwillig auf ein offenes Gewässer mit dem Boot begebe. Ich schwöre :-D
Colonia ist eine wunderschöne spanisch/portugisische Kolonie Stadt mit wunderschönene bunten Häusern und Kopfsteinpflastern in der wir den Tag verbracht haben. Abends sind am Horizont dann dunkle Wolken aufgetaucht und wir sind schleunigst wieder Richtung BA aufgebrochen.
Leider etwas zu spät, so dass wir auf der Fähre von einem riesigen Gewittersturm erwischt wurden. Über meine Hochseetauglichkeit habe ich mich bereits ausgelassen, ich bin immer noch Stolz, dass ich keine Tüte gebraucht habe. Trotzdem kann ich auf das Gefühl verzichten, wenn die Fähre über Wellenkämme springt und dabei von einer Seite zur Anderen geschleudert wird.
Anm. für meine MTU Kollegen: Transientenfähigkeit von Motoren habe ich technisc zhwar schob vorher begriffen, aber wofür man sie gebrauchen kann, weiß ich erst seit heute.
Das war jetzt mittelfristig aber das letzte mal, dass ich mich freiwillig auf ein offenes Gewässer mit dem Boot begebe. Ich schwöre :-D
Samstag, 8. Dezember 2012
Buenos Aires
Saskias Geburtstag haben wir heute damit verbracht, durch die Straßen von Buenos Aires zu schlendern und zu schauen, wie sich die Stadt in den letzten Jahren verändert hat. Wir haben es tatsächlich innerhalb eines Tages geschafft, alle unsere Lieblingsplätze aus unserem letzten Urlaub wiederzufinden. Den Abend haben wir bei einem gutem Rinderfilet in dem selben Steakhaus, am selben Tisch mit den selben Gerichten verbracht wie vor fünf Jahren. Im Unterschied zu damals kannten wir die Stadt diesmal und wir (insbesondere Rudolf) konnten uns sogar im Dunkel entspannen ohne darauf zu warten, das wir überfallen werden.
Morgen gehen wir dann mal zu einem argentinischem Straßenfest und dem Künstlermarkt in San Telmo. Ausserdem haben wir hier im Hostel auch das Motto unserer Reise entdeckt :-)
Morgen gehen wir dann mal zu einem argentinischem Straßenfest und dem Künstlermarkt in San Telmo. Ausserdem haben wir hier im Hostel auch das Motto unserer Reise entdeckt :-)
Tierra del Fuego - Nachtrag
So, hier sind jetzt auch die versprochenen Bilder aus dem Nationalpark "Feuerland". Diesmal mit Kamera, aber, wie befürchtet, ohne Otter und Fuchs. Die Tiere sind wohl nicht menschenscheu sondern nur kamerascheu. :-D
Wir bewegen uns jetzt immer weiter Richtung Norden und werden Saskias Geburtstag heute in Buenos Aires verbringen. Ich hoffe ja immer noch, dass sie an Stelle eines Geburtstagskuchen auf eine gegrilltes Rinderfilet besteht!
Wir bewegen uns jetzt immer weiter Richtung Norden und werden Saskias Geburtstag heute in Buenos Aires verbringen. Ich hoffe ja immer noch, dass sie an Stelle eines Geburtstagskuchen auf eine gegrilltes Rinderfilet besteht!
Donnerstag, 6. Dezember 2012
Antarktis
Dies war definitiv das Highligth unserer Reise. Eine Last Minute Kreuzfahrt in die Antarktis. Wir haben uns kurzfristig entschieden von Ushuaia ein Schiff zu nehmen und unserer Reise weiter nach Süden auszudehen.
Die Antarktis zu beschreiben ist wirklich nicht einfach. Von der Küste aus erstrecken sich die Gletscher in schwindelerregende Höhe. Es fällt schwer, den Unterschied zwischen Gletscher und Wolke auszumachen und wenn man denkt, es ist einem gelungen, dann taucht in der Wolke eine weitere Gletscherspalte auf und ein weiterer Gletscher schält sich aus den Wolken. .
Wir haben unter anderem Pinguine, Robben, Delfine und Wale gesehen. Das einzige auf das wir beide verzichten könnten, war der Sturm mit Windstärke 9-10 in der Drake Passage. Zumindest wissen wir jetzt , dass wir nicht seefest sind. Schade um das tolle Essen. Ansonsten hat das Wetter aber toll mitgespielt und wir hatten während der Zeit in der Antarktis strahlenden Sonnenschein und sommerliche 1 - 3°C.
Die Antarktis zu beschreiben ist wirklich nicht einfach. Von der Küste aus erstrecken sich die Gletscher in schwindelerregende Höhe. Es fällt schwer, den Unterschied zwischen Gletscher und Wolke auszumachen und wenn man denkt, es ist einem gelungen, dann taucht in der Wolke eine weitere Gletscherspalte auf und ein weiterer Gletscher schält sich aus den Wolken. .
Wir haben unter anderem Pinguine, Robben, Delfine und Wale gesehen. Das einzige auf das wir beide verzichten könnten, war der Sturm mit Windstärke 9-10 in der Drake Passage. Zumindest wissen wir jetzt , dass wir nicht seefest sind. Schade um das tolle Essen. Ansonsten hat das Wetter aber toll mitgespielt und wir hatten während der Zeit in der Antarktis strahlenden Sonnenschein und sommerliche 1 - 3°C.
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